Misophonie-Behandlung mit TBT

tbt und misophonie

Dieses Bild zeigt eine entspannte Situation zweier Menschen im Restaurant. Wäre der Mann ein Misophoniker, würde er die Frau wahrscheinlich nicht so zugewandt und entspannt ansehen.

Was ist Misophonie:
man spricht von Misophonie, wenn bestimmte Geräusche, egal ob laut oder leise, eine extreme emotionale Reaktion wie Wut oder Ekel hervorrufen. Häufig sind es Ess- oder Kaugeräusche, die als sogenannte „Trigger“ wirken, prinzipiell kann es aber jedes sich wiederholende Geräusch sein.

Misophonie beginnt oft zu Beginn der Pubertät und kann sich drastisch verschlimmern, wenn es nicht adäquat behandelt wird. Denn anders als bei Phobien oder Zwängen führt der Versuch, die Stress auslösenden Geräusche auszuhalten, zu einer Verschlechterung des Zustandes und dazu, dass weitere Trigger – eventuell auch visuelle – zu den bestehenden hinzukommen.

Aus: „Misophonie, verstehen und überwinden“ von Thomas H. Dozier.

Die Erfolge der Trauma Buster Technique bei der Behandlung von Misophonie-Triggern sind sehr vielversprechend und überzeugend. In einem für speziell für Misophonie ausgerichteten TBT – Behandlungsprotokoll wird dabei an einem einzelnen Trigger gearbeitet. Das angestrebte Ziel ist es , diesen Trigger zu tolerieren, so daß er keine Stressreaktion mehr auslöst. Für den Erfolg ist es wichtig, dass der Misophoniker das Originalgeräusch, das ihn so triggert, zum Behandlungstermin dabei hat.

Bin ich Misophoniker?
Wenn Sie alle drei Fragen mit „ja“ beantworten, gehören Sie dazu.
Ist es egal, wie laut das Geräusch ist, von dem ich getriggert werde?
Triggert es auch bei einer Tonaufnahme?
Triggert es auch, wenn es leise ist?

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